Wir vermitteln Flüchtlingen kostenlose Mitgliedschaften in Sportvereinen

Das Projekt

WAS?

Wir vermitteln Flüchtlingen kostenlose Mitgliedschaften in Sportvereinen.

WIESO?

„Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.“

Mahatma Gandhi, Politiker (1869-1948)

 

Menschen werden nicht als Flüchtlinge geboren, sie werden dazu gemacht. Die steigende Zahl an Krisen und Kriegen weltweit hat die Zahl der Asylbewerber in Deutschland deutlich steigen lassen (2013: knapp 110.000 Asyl-Erstanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge; 2014: schon 173.072). Viele Menschen erfahren unendliches Leid: So groß, dass Sie Ihre Heimat, Ihre Familien, Ihr Dasein verlassen; so groß, dass Sie ein lebensgefährliches Risiko eingehen. Zum Beispiel kamen mehr als 1.700 Menschen auf Ihrer Flucht im Mittelmeer 2015 allein in den ersten 4 Monaten des Jahres um.

Und wie werden die, die den lebensgefährlichen Weg zu uns nach Europa überstanden haben empfangen?

Haben Menschen wie Sie nicht ein bisschen Frieden, neuen Lebensmut durch eine herzliche Aufnahme und Integration in unsere Gesellschaft verdient? Würden wir uns das nicht genauso von Ihnen erhoffen?

Pegida und Konsorten heißen in Deutschland Migranten mit dumpfen, diffusem Rassismus willkommen. Doch es geht auch anders. „Mannheim sagt Ja“ hat am 17.Januar 2015 ein beeindruckendes Willkommenszeichen für Flüchtlinge mit über 12.000 Menschen und über 170 Gruppen und Organisationen gesetzt.

Wir finden dies muss weitergehen, darf gerade jetzt nicht versanden. „Die Welt“ schrieb schon 2013 „Flüchtlinge haben uns mehr zu geben als wir ahnen“. So gründeten wir in Kooperation mit „Mannheim sagt ja“ unser Projekt „Sport verbindet uns“. Wir möchten mit Ihrer Hilfe zeigen, dass herzliche Aufnahme in die Mitte der Gesellschaft in Deutschland für Flüchtlinge möglich ist.

WARUM SPORTVEREINE?

Sportvereine bieten ideale Voraussetzungen aktiv Flüchtlinge in die Gesellschaft zu integrieren. Sport kennt keine Hautfarbe, Religion oder Nationalität. Ein sportliches Miteinander egal welcher Nation und welches Hintergrundes verbindet. Sport bietet einen Ausgleich zum tristen Flüchtlingsalltag, einfach mal abschalten, genießen und gemeinsam mit anderen aus der Gesellschaft für etwas kämpfen. Sportvereine bieten in guter Atmosphäre viel Raum für Annäherung und Freundschaft. Auch die Sprache kann im wahrsten Sinne des Wortes im Spiel erlernt werden.

WIE FUNKTIONIERT`S?

Sport verbindet uns arbeitet rein ehrenamtlich in Kooperation mit „Mannheim sagt Ja e.V“. Wir bitten Sportvereine für Flüchtlinge kostenfreie Vereinsplätze zu schaffen. Damit diese auch wirklich in der Gruppe ankommen können und keine eigene abgeschottete Gruppe entstehen kann, werden 1-3 Flüchtlinge pro Team vorgeschlagen. Das Ziel ist nicht eine bloße Beschäftigungsmaßnahme einer Flüchtlingsgruppe, sondern wirkliche Integration. Integration bedeutet konstante Kontakte und Freundschafen in der Mitte der Gesellschaft zu finden. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht:

  • die Vereine und Flüchtlinge zu unterstützen
  • zu allen gewünschten Themen im Rahmen des Projektes zu beraten
  • zwischen Vereinen und Flüchtlingsorganisationen zu vermitteln
  • in persönlichen Kontakt mit beiden Seiten noch vor Projektbeginn zu treten
  • jeden Flüchtling mindestens die ersten 1-2 Male ins Training zu begleiten
  • Mannschaftsmitglieder zu suchen, die gerne eine „Patenschaft“ zur Einführung übernehmen
  • bei Pressearbeit zu unterstützen
  • je nach Wunsch und Notwendigkeit alle 2-8 Wochen ein beidseitiges Feedback einholen

Wir sprechen recht fließend Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch und natürlich Deutsch. All dies wird getan, damit Vereine und Flüchtlinge sich langfristig wohl fühlen und gemeinsam profitieren.

TEAM

WIR ….und unsere Geschichte.

Wir, das sind Anna G., Anja L., Mike S., Sabrina R., Farah Y., Waddah A. und Julia C-L. Wir sind ein junges, bunt gemischtes Team aus Studenten, Doktoranden und arbeitenden Müttern.

Wir sind fast alle langjährig in Sportvereinen integriert und zurzeit in Mannheim im TSV, im Taekwondo Mannheim, im MVD, als auch bei den Xanthippen aktive Mitglieder. Mike und Julia sind als Volleyballtrainer in zwei Mannheimer Vereinen aktiv. So wie wir mit Herz am Sport und ihren Menschen hängen, so hängen wir auch mit viel Herzblut an dem Projekt „Sport verbindet uns“.

Julia hatte die Idee schon länger, nie bot sich aber eine bessere Gelegenheit zur Ausführung als „Mannheim sagt JA“. Julia wandte sich an dessen Mitinitiator Gerhard Fontagnier. Motiviert durch dessen Zuspruch durfte die Idee von Julia am 26. Februar 2015 zur Vereinsgründung von „Mannheim sagt JA“ vorgestellt werden. Anna, Anja und Mike waren daraufhin engagiert von Anfang an mit dabei. Das Team „Sport verbindet uns“ war somit schon beim ersten Aktiventreffen am 5. Mai 2015 von „Mannheim sagt JA“ als fester Bestandteil des Vereines eingeladen. Bei dieser Gelegenheit kam dann auch Sabrina hinzu. Auf unsere letzten Zugänge Waddah und Farah sind wir besonders stolz. Sie waren bei den Studentenprotesten in Syrien aktiv und mussten selber fliehen. In Deutschland wollen Sie ihr Studium fortsetzen.

Auch unsere engagierten Vorreiter-Sportvereine im Projekt „Sport verbindet uns“ gehören natürlich zum Team. Direkte und engagierte Zusagen kamen von den uns bereits persönlich bekannten Mannheimer Vereinen: TSV, MVD und Taekwondo Mannheim. Der TSV ist der größte Verein Mannheims. Der MVD der größte schwul-lesbische Verein im Rhein-Neckar-Raum. Sie bieten mit Ihrer unglaublich großen Vielfalt an Abteilungen und Sportangeboten für Jeden etwas. Ihre Atmosphäre ist kompetent, warm und freundlich.

KONTAKT

sport-verbindet-uns@gmx.de

 

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